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Tipps zum Verfassen objektiver Erfahrungsberichte

Sachlich schreiben

Erfahrungsberichte in Form von Kundenreferenzen auf Webseiten sollten möglichst sachlich geschrieben sein und, wenn möglich, Bezugspunkte besitzen. Allgemein gehaltene Floskeln, die zudem übertrieben Loben, werden als unglaubwürdig angesehen. Idealerweise beziehen sich die Inhalte der Kundenreferenzen auf konkrete Produkte oder Dienstleistungen und deren Ergebnisse oder Vorteile, die sich aus der Nutzung für den Kunden ergeben haben. Gerade im B2B werden nachprüfbare Fakten von Erfahrungsberichten wie etwa Leistungsparameter wesentlich ernster genommen als einfach nur die Aussage, dass Maschine XYZ ganz toll arbeitet. Ebenso ist es von Vorteil, viele inhaltlich korrekte Referenzen von Kunden vorweisen zu können. Je länger die Liste ist, die angezeigt wird, desto eher ist der Besucher der Webseite davon beeindruckt, zeigt sich so doch das Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens.



Nur nachprüfbare Referenzen angeben

Im Internet ist eine Referenz ein Verweis auf ein Unternehmen, das in irgendeiner Weise mit dem jeweiligen Webseitenbetreiber kooperiert. Quasi stillschweigende Erfahrungsberichte. Darum sind Referenzlisten sorgfältig zu pflegen und sie „leben“ von ihrer Prominenz. Namhafte Unternehmen weit oben in der Liste sind natürlich ein besseres Aushängeschild als relativ unbekannte Firmen. Wenn es möglich ist und das Referenzunternehmen es gestattet, sollte das Logo der Firma in die Referenzliste mit eingebunden werden. Dabei müssen es nicht immer weltweit bekannte Konzerne sein, die auf der Referenzliste zu finden sind. In der Regel sind die Spitzenunternehmen einer Branche innerhalb ihres Wirkungskreises sehr bekannt und geben darum dem Insider, der die Erfahrungsberichte liest, einen besseren Eindruck über die geschäftlichen Beziehungen des Unternehmens.


Kritik zulassen und daraus lernen

Bewertungen sind subjektiv geschriebene Empfindungen, Erfahrungsberichte und Eindrücke über ein komplettes Unternehmen oder ein einzelnes Produkt. Sie geben dem bewerteten Unternehmen einen guten Eindruck, wie der Kunde denkt. Jedoch ist es mit Bewertungen oder Erfahrungsberichten ähnlich wie mit einer Statistik. Je höher die Anzahl der Aussagen, desto eher lässt sich deren Inhalt auf das Produkt oder das Unternehmen umlegen. Wenn eine einzelne Person schreibt, das Produkt ABC hervorragend in Handling und Leistung ist, so ist das zwar schön, aber nicht sehr aussagekräftig. Schließen sich dieser Aussage zwanzig weitere Kunden in ihren Erfahrungsberichten an, sieht es schon ganz anders aus. Genauso sollten aber aufgeführte Schwachpunkte, die von mehreren Kunden angeführt werden, ernst genommen und Abhilfe geschaffen werden. Eine nachweisbare Änderung am Produkt oder auch der Webseite beeindruckt Kunden durchaus, denn es zeigt, dass man ernst genommen wird und es steigert die positiven Bewertungen.



Die Erfahrungsberichte anderer Menschen respektieren

In Deutschland sind Empfehlungsschreiben wesentlich weniger üblich als im angelsächsischen Raum. Während die Inhalte des Arbeitszeugnisses klar geregelt sind, werden mit Empfehlungsschreiben positive Empfindungen ausgedrückt. Schon allein das Vorhandensein eines persönlichen Schreibens als Erfahrungsbericht von einem Vorgesetzten über einen Bewerbungskandidaten an die Führung eines anderen Unternehmens in den Bewerbungsunterlagen zeugt von dem positiven Eindruck, den der Bewerber auf seiner letzten Arbeitsstelle hinterlassen hat. Dabei ist davon auszugehen, dass die positiven Erfahrungsberichte des letzten Arbeitgebers nicht allein auf Sympathie beruhen, sondern auf klaren Ergebnissen aus der Arbeit des Bewerbers und zu einem guten Teil auf der Menschenkenntnis einer Führungskraft.

Mundpropaganda ist die beste Werbung

Natürlich sind mündliche Erfahrungsberichte im Internet oder im nationalen oder internationalen Business nur geringfügig sinnvoll. Eine oder besser viele Empfehlungen beziehungsweise Erfahrungsberichte hingegen schon. Stammt die Empfehlung dazu noch von einem Unternehmen oder einer Person, die einen hohen fachlichen Bezug zur jeweiligen Branche besitzt, ist dies umso besser. Genauso verhält es sich mit einer Vielzahl von Empfehlungen oder Erfahrungsberichten. Eine große Menge zufriedener Kunden irrt sich selten. Hier ist der fachliche Bezug dann nicht mehr so wichtig, vorausgesetzt, es handelt sich um ein Produkt oder eine Dienstleistung, die von allgemeinem Interesse ist.

Erfahrungsberichte schreiben

Das Internet ist ein gigantischer Markt, aber auch das Internet besitzt seine regionalen Begrenzungen und diese sind nicht selten über die Sprache festgelegt. Wer sich schon einmal mit schlecht übersetzten Anleitungen oder Beschreibungen auseinandersetzen musste, ist froh um verständlichen Text. Erfahrungsberichte schreiben sich schon aus diesem Grund am besten in der jeweiligen Muttersprache. Um Erfahrungsberichte schreiben zu können, braucht es eigentlich nicht viel außer der persönlichen Erfahrung bezogen auf ein Produkt oder eine Dienstleistung. Im Grunde setzt sich das Erfahrungsberichte schreiben aus verschiedenen Punkten zusammen. So enthalten Erfahrungsberichte Bewertungen oder ebenso Referenzen beziehungsweise Kundenreferenzen, denn der oder diejenige, die den Erfahrungsbericht schreibt, referiert ja gleichzeitig über ein Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung, die im Vorfeld käuflich erworben wurde. Je nachdem, wie das Erfahrungsberichte schreiben inhaltlich ausfällt, kann der Text ein Empfehlungsschreiben für das Produkt sein oder eben auch nicht. Gerade Erfahrungsberichte sollten auch negative Merkmale enthalten, wenn denn welche vorhanden waren. Denn oft genug nehmen weitere Kunden den Bericht als Empfehlung, das gleiche Produkt oder die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Neben weiteren Kunden gewinnt ebenso das Unternehmen an den Erfahrungsberichten, da es sich um neutrale Bewertungen handelt, die von unvoreingenommener dritter Seite kommen. Im negativen Fall kann das Unternehmen darauf reagieren und Verbesserungen an den Produkten oder Dienstleistungen vornehmen. Natürlich bestehen auch hier die einen oder anderen subjektiven Einflüsse, die den Bericht aber erst interessant machen, zeigen sie doch den persönlichen Stil des Verfassers.

Erfahrungsberichte lesen

In vielen Webshops besteht die Möglichkeit, zu den zum Verkauf angebotenen Artikeln Erfahrungsberichte lesen zu können. Allerdings eher unter den Begriffen Meinungen, Bewertungen oder Kundenreferenzen. Je nach Verfasser kommt das Erfahrungsberichte lesen eher dem Lesen von Empfehlungsschreiben gleich, aber genau das wird damit zumindest teilweise bezweckt. Die Unternehmen, die Kundenmeinungen zu einem Artikel zulassen, beweisen damit ihre Transparenz, denn Erfahrungsberichte lesen sich nicht immer wohlwollend. Es sind also nicht immer ausgesprochene Referenzen, die zu so manchem Verkaufsartikel zu lesen sind. Da stellt sich natürlich die Frage, wieso ein Unternehmen negative Bewertungen auf den eigenen Seiten zulässt? Weil es das Vertrauen in die Firma stärkt. Kaufentscheidungen werden auf verschiedenen Ebenen getroffen, die sich hauptsächlich aus wirtschaftlichen Faktoren und emotionalen Gründen zusammensetzen und im digitalen Zeitalter ist es der Kunde gewohnt, viele Informationen über einen Artikel zu erhalten, positive wie negative. Früher war etwa eine Empfehlung, das Produkt XYZ nicht zu kaufen, ein absolutes KO-Kriterium. Heute ist es eine Information unter Vielen. Erfahrungsberichte lesen und die darin enthaltenen Informationen für sich selbst zu nutzen ist ein Teil des Kundenservice des Unternehmens, das natürlich ebenso selbst von den Angaben in den Erfahrungsberichten profitiert. Denn oft finden sich beim Erfahrungsberichte lesen Fakten zum Produkt, die der Hersteller oder Händler nicht wissen konnte, da sich nicht alle Situationen oder Möglichkeiten im Vorfeld zu einer Ware testen lassen. Abgesehen von den gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen Produktionskosten wirtschaftlich vertretbar bleiben.